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Kitesurfen am Reschensee

14. April 2020

Sind Sie bereit für Ihr nächstes Urlaubsabenteuer?

Kein anderes Wetterphänomen in Südtirol prägt das Landschaftsbild so sehr, wie der Vinschger Wind. Das Tal ist von seiner Kraft und Stärke gekennzeichnet – schiefe Bäume, karge Vegetation und mystische Felsen – im Vinschgau nichts Besonderes. Dabei hat auch der Mensch über die Jahrtausende gelernt mit dem Wind umzugehen, ihn sogar zu bändigen und seinen Vorteil daraus zu ziehen. In der modernen Welt ist der Vinschger Wind keinerlei Hürde, sondern ein willkommenes Helferlein für viele Freizeitsportler. Besonders die Segler und Kitesurfer am Reschensee haben ihren Spaß am Vinschger Wind – Denn er bietet perfekte Voraussetzungen für einen erlebnisreichen Urlaub am Reshcensee. Der See wurde strategisch und wohlbedacht für diese Aktivitäten ausgesucht, denn nirgendwo sonst in Südtirol ist die Windwahrscheinlichkeit so hoch wie am Reschen. 

Von Mai bis August bietet die Kiteschule am Reschensee verschiedene Kurse für ein jedes Niveau an. Wer also auf der Suche nach einer etwas anderen Urlaubsaktivität ist, hat am Reschen die Möglichkeit an einem Kitekurs teilzunehmen und dem Vinschger Wind die Stirn zu bieten. Equipment und jegliche Ausrüstung wird direkt von der Kiteschule zur Verfügung gestellt. Auch der empfohlene Neopren Anzug kann direkt ausgeliehen werden, denn der See liegt auf ca. 1500 Höhenmeter und wird damit bereits als Gebirgssee angesehen. Das bedeutet die Wassertemperatur steigt auch im Sommer nie über 20° an.

Wer sich jetzt fragt, ob Kiten sein zukünftiger Lieblingssport werden kann, oder ob er ein geborener Kitesurfer ist, erfahren Sie hier:

Was brauche ich zum Kiten?

Grundsätzlich werden drei Dinge zum Kitesurfen benötigt: ein Board, einen Drachen und natürlich Wind. Persönliche Eigenschaften, wie zum Beispiel keine Angst vor hohem Wasser oder offenem Gewässer zu haben, sind natürlich Voraussetzung.

Die eigene Ausdauer bzw. das Fitnesslevel sind nur bedingt relevant für den Erfolg auf dem Board. Allgemein gilt die Regel, desto fitter Sie sind, desto schneller werden Fortschritte gemessen und die Wahrscheinlichkeit einer Verletzung sinkt. Aber keine Angst: der ein oder andere Sportmuffel hat sich am Reschen schon von Kitesurfen begeistern lassen und hat den Sport für sich entdeckt. 

Wie schaut die erste Unterrichtseinheit aus?

Wer vor seinem Urlaub am Reschensee noch nie auf einem Kiteboard oder Wakeboard gestanden ist muss sich am Beginn erst an die Bewegungen des Wassers gewöhnen, um das Board einigermaßen unter Kontrolle zu halten. Es werden also Grundübungen am Kite, sowie Auf- und Abbau, Starten und Landen, Rein- und Rausgehen geübt. 

Da man nicht alleine das Gewicht auf dem Board kontrollieren muss, sondern auch den Wind, werden am Beginn diverse Übungen mit dem Drachen durchgeführt. Dies sollte dazu führen, dass der angehende Kitesurfer die Richtungen des Boards bestimmen kann und den Wind zu seinen Gunsten ausnutzt und versteht.

Besonders am Anfang ist das eigene Gleichgewicht der natürliche Feind des Kitesurfers. Die Wahrscheinlichkeit, dass Sie am Anfang viel Zeit im Wasser verbringen werden und immer wieder aufs Neue versuchen müssen auf das Brett zu klettern, ist relativ groß. Somit bemühen sich viele Kitelehrer ihren Schülern in den ersten Stunden das Aufstehen im Wasser beizubringen. Dabei kann das kalte Wasser am Reschensee sicher ein Anreiz sein, diese Fähigkeit sobald als möglich zu erlernen.

Abschließend kann man sagen, dass man speziell am Anfang nicht zu leichtsinnig sein sollte. Eine gesunde Portion Respekt ist von Vorteil, sollte sich aber nicht in Angst umwandeln. Denn wer sich verkrampft steigert die Wahrscheinlichkeit sich zu verletzen. Kitesurfen soll nämlich Spaß machen und begeistern

In diesem Sinne: Möge der Vinschger Wind mit Ihnen sein und rauf aufs Board!

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